Mut, Kommunikation und Wertschätzung Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Generationen

Frauenpower in der Werkstatt? Beim jährlich stattfindenden Repanet Frauenforum „Meine Werkstatt“ wurde einmal mehr deutlich, wie viel Frauen in einer männlich geprägten Branche bewegen können. „Es geht darum, mutig zu sein, sich zu trauen und sich zu behaupten“, betont Sprechtrainerin Cornelia Beckmann, die das diesjährige Seminar leitete. Dieser Mut bildet das Fundament für erfolgreiche Zusammenarbeit – gerade, wenn verschiedene Generationen gemeinsam an einem Strang ziehen. Deshalb ging es vom 23. bis zum 25. Oktober für insgesamt acht Teilnehmerinnen nach Berlin: Zwischen dem Trubel der Straßen, kreativen Hotspots und urbanen Highlights stand der generationenübergreifende Umgang im Betrieb, eine offene Feedbackkultur sowie kollegiale Fallberatungen im Fokus. Unter dem Motto „Business trifft Berlin: Beraten. Bestärken. Bummeln.“ wurde die Branche im Hotel nhow mal genauer unter die Lupe genommen – und das aus weiblicher Perspektive.


Generationenvielfalt gezielt nutzen

Die Vielfalt der Generationen zeigte sich nicht nur in der Branche, sondern auch innerhalb der Teilnehmergruppe selbst. Beckmann macht deutlich: Pauschalisierungen nach Altersgruppen bringen wenig. Stattdessen gilt: jeden Mitarbeitenden individuell wahrnehmen, Erfahrungen und Stile wertschätzen und Aufgaben nach Kompetenzen vergeben. Erfolgreiche Teamarbeit lebt von Flexibilität, die unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigt und Raum für persönliche Bedürfnisse lässt. Den entscheidenden Unterschied macht offene Kommunikation: „Sprechen Sie Erwartungen, Feedback und Bedürfnisse aktiv an.“


Feedback als Werkzeug, nicht als Kritik

Wie eine gute Feedbackkultur im Unternehmen gelingt, demonstrierte Beckmann praxisnah mit anschaulichen Modellen und Übungen. Die Teilnehmerinnen lernten, dass Feedback mehr ist als Kritik: Wahrnehmung äußern, Wirkung reflektieren, Wunsch formulieren – so wird Resonanz nachvollziehbar und konstruktiv. In der anschließenden kollegialen Fallberatung brachten die Teilnehmerinnen konkrete Herausforderungen aus ihrem Berufsalltag ein. So entstanden neue Perspektiven, praxisnahe Lösungen und ein Raum, in dem Wissen geteilt, Mut gestärkt und konkrete Schritte für den Berufsalltag entwickelt wurden.


Netzwerken leicht gemacht

Auch abseits des Seminars bot Berlin Raum für neue Kontakte und Inspiration: Abende am Hackeschen Markt oder im „Lieschen Müller“ im Berliner Fernsehturm ermöglichten informellen Austausch, Netzwerkpflege und neue Impulse für den Berufsalltag. „Das diesjährige Frauenforum war kein klassisches Seminar, sondern ein Ort des Austauschs, von dem die Teilnehmerinnen langfristig zehren“, so Beckmann. „Ich bin dankbar, dass ich das Forum nach so vielen Jahren wieder leiten durfte – für mich ist es ein echtes Herzensprojekt.“ 

Frauenseminar Repanet
 

Tags